30
Mrz
09

I’m going slightly mad – Es geht wieder

Ich werd ramdösig. Alles wieder beim Alten.

Also alle Vorsätze über Bord und ran an die Tasten, solange mein Glück hält jedenfalls.

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05
Mrz
09

Going home – Ich schmeiß das Handtuch

Diese Worpress Klamotte geht mir auf den Keks. Die Designs arbeiten nicht mehr und führen ein Eigenleben, dessen ich nicht mehr Herr werde.  Kostenlos läuft hier gar nichts mehr und meine Zielgrade von 10.000 ist auch erreicht. Also mit über 16 Monaten Verspätung ziehe ich den Vorhang, wie schon einmal erwogen, endgültig zu und sage von dieser Plattform aus:

Tschö –

20
Feb
09

It’s a long way to the Top… – aber immerhin

Nu das Ende von England ist wohl doch noch nicht besiegelt. Wir bleiben weiterhin gespannt.

Aber: Klamm und heimlich hat der Zähler dieser Seite die magischen 10.000 Besuche verzeichnet. Na, wenn das kein Grund für eine lauwarme Cervisia ist ?!?  

Es macht Spaß zu sehen, das sich doch der Eine oder Andere hierher verirrt und offensichtlich sogar  einer von den Beiden auch mal öfter reinschaut.

Schön wäre, wenn sich der geneigte Besucher auch einmal zu einem Kommentar hinreißen ließe. Es ist durchaus erlaubt seine Initialien virtuell in die Rinde dieser Seite einzuritzen. Nur Mut , ich beiße nur selten.

16
Feb
09

Give me 9 – RIP England Gig

Da haben wir den Salat, bzw. wie der Engländer sagt. There we have the cow-food. Sobene hat der organisierende Motoradclub in England festgestellt, das die Penunzen in der Vereinskasse für einen Gig von Zugereisten vom Kontinent nicht reicht. Jetzt ist es amtlich. General Daniels befindet sich schon auf dem Olymp der Gr0ßverdiener. Vielleicht liegt es aber auich nur am Kerrosinzuaschlag. Kurz: England ist Essig und Öl. Dabei hatte ich mich auf Fish und Fritz aus Zeitungspapier gefreut. Pechmarie. Mal sehen was sich noch so tut. Es bleibt Spannend.

12
Feb
09

Blues Power – Classic Jazz Workshop Teil 6

Heuer stand etwas mir Bekannteres auf dem Stundenplan : Blues. Zwar gepaart mit Gospel, aber ich fühlte mich thematisch etwas heimischer als im Jazz. Es sollte also auf dem Gewohnten Niveau weitergehen. Wenn mir schon der bisher nicht so geläufige Jazz im Laufe der Woche soviel Spaß bereitet hatte, konnte es mit Blues ja nicht schlechter werden. Angekündigt war ein Blues und Gospelabend  mit einer afroamerikanischen Sängerin namens Angela Brown, begleitet am Piano durch unseren allseits beliebten Seminarorganisator Jan Luley. Der Flyer der im Foyer ausgelegt war, zeigte eine farbige Sängerin von nicht gerade geringem Umfang. Gespannt auf das Kommende nutzte ich die Gelegenheit beim Aufbau der Anlage und beim Soundcheck meine Hilfe anzubieten.  Der Aufbau im Dom, hier sollte das Konzert am Abend stattfinden, war schnell getan. Kleine Anlage, bisschen Licht und fertig. Jan machte sich dann daran sein Piano aufzubauen und hatte extra dafür einen besonders exklusiven Keyboardständer dabei. Zwei Holzböcke aus dem Baumarkt (Stück 1,43 €). Entgegen dieses eher rustikalen Beiwerks, war sein Spiel bereits beim Soundcheck allerdings auf allerhöchstem Niveau. Ein paar Knöpfe hier, ein paar Schalter dort und schon lieferte er, zusammen mit der Beatbox des Keyboards, eine einwandfreie Funky-Einlage, die allerdings die anderen am Aufbau beteiligten Workshop-Teilnehmer, die offensichtlich  reine Jazz-Puristen waren, ein bisschen die Nase rümpfen lies (Hatte ich zumindest den Eindruck). Ich war jedenfalls begeistert. Der Mann kann also auch alles andere al s nur Jazz. Zurück zum Pianoklang war dann die Genre-Welt wieder in Ordnung und die Piano-Licks perlten gewohnt geswingt oder gejazzt aus den Boxen.  Nach 10 Minuten war der Käse gegessen und alles bereitet für den Star des Abends. Ein Poltern war zu hören und auf Stichwort kam Angela durch die Tür. Allein der erste Eindruck, noch im Straßenoutfit, war schon beeindruckend. So stellt man sich eine stimmmächtige Sängerin vor – Klischee. Was aber besonders auffiel, sie unterhielt sich schon bei der Begrüßung in einer Art Singzwischenlage, so das man den Eindruck hatte, sie stimmt sich schon ein oder aber sie sing bereits. Das verstärkte sich nochmals, als sie in den Bereich der Bühne kam, denn dort drehte sie noch einmal auf, als der nebenbei eingeschobene Gesamdsoundcheck gemacht wurde. Die Frau lebt die Musik. Und die Stimme erst …. Ich bin gespannt auf später. Angela verschwindet hinter einer Tür, offensichtlich die Garderobe, und wenig später hört man aus eben dieser Richtung von Ferne ihre Gesangsstimme. „Sie macht sich nur warm“ sagt Jan und wir ziehen uns zurück.

Die Kirche ist gut besucht und Alles wartet auf den Start des Konzertes. Jan legt erst einmal los mit einer etwa 10minütigen Solopassage, wo er mehrere Stücke unterschiedlicher Stile und Geschwindigkeiten miteinander verknüpft und so die Zuschauer auf den Sound des Kommenden einstellt. Klasse , und alles auswendig. Nach kurzer Begrüßung und Anmoderation, ebenfalls durch Jan, betritt Angela das Rund. Was soll ich sagen 1 Person und die Bühne ist voll.  Das meine ich jetzt nicht despektierlich. Nein, es ist mehr auf die allumfassende Ausstrahlung einer Person gemünzt, die sofort alle Aufmerksamkeit auf sich zieht. Und das in diesem Falle besonders wenn sie beginnt zu singen. Im Dialog mit dem Piano geht es durch Singen, Säuseln, Schreien Flüstern, Donnern und Grollen im Einklang mit dem jeweiligen Song. Sehr Golspel-lastig ist die Auswahl, wobei der Blues immer durchblitzt. Was soll ich sagen: dieses Jahr gab es bei der Nokia Night of the Proms einen 14 köpfigen Gospelchor. Angela hat alleine mehr Dampf gemacht als diese 12 Sänger aus Harlem.  Im Eifer des Gefechtes hat sie beispielsweise die Idee ins Publikum zu gehen. Dummerweise ist die Kirche jecht groß und das Mikrofonkabel recht kurz. Es kommt wie es kommen muß: Plopp. Kabel wech, egal, sie singt unbeeindruckt weiter und das Dollste man hört sie immer noch.  Alles in Allem ein mehr als beeinduckendes Beispiel was eine solche Stimme bewirkt und wie man ein Publikum über 2 Stunden im Bann halten kann. Das Zusammenspiel zwischen Jan und Angela erfolgt durch Kopfnicken und Zuhören, was auch notwendig ist, da Angela immer gerne die Rahmen des Songs ausdehnt und sprengt. Ohne Zugabe werden die Beiden nicht von der Bühne gelassen und so geht erneut ein toller Tag zu Ende, bzw. in die Cavete.

Ach ja am nächsten Tag hatten wir noch einmal im Workshop eine 1,5 stündige Session mit Angela Brown und Jan mit dem Thema „Blues zum Anfassen“. Ich saß natürlich in der ersten Reihe, nicht weil ich das Thema wörtlich genommen habe, nein ich wollte die Stimmgewalt aus nächster Nähe erfahren. Und was soll ich sagen. Bei einem Blues hatte sie sich so in Rage gesungen, das die in einem Teil vorkommenden Wörter „Thunder“ und „Lightning“ genauso in diesem Wortsinn ins Publikum  geschmettert wurden. Ich möchte behaupten, das durch den so erzeugten Schalldruck, meine Wangen leicht geflattert haben (Kennt man sonst nur wenn man im Windkanal steht oder beim Sturm an der Nordseeküste). So was will ich auch können, menno.      

 Auf zum Endspurt

04
Feb
09

Give me nine – 2009

Ich sag es ja. Ein sensationelles Jahr dieses 2009. Erst Motivation pur beim Workshop, wo ich mich 6 Tage nonstop mit meinem Hobby beschäftigen durfte. Dann geht es mit der Big Band auch sehr erfreulich und erfolgreich weiter. Und dann erst die Generäle …… Wer mal einen verschämten Blick auf die Gig-liste  rechts oben geworfen hat wird sehen, das wir jetzt schon Ende Januar nahezu das ganze Jahr verbucht sind. Das gab es noch nie. Jetzt schon 6 feste Gigs und wir haben noch ein paar in petto. Und auch noch einer in England. War ja letztes Jahr schon angekündigt, aber so recht wollte niemand dran glauben. Jetzt ist es tatsächlich dazu gekommen. Na, da muß ich meine Texte noch ein bischen zuverlässiger lernen. Mit meinem Englisch-Kauderwelsch, was ich bisweilen von mir gebe komme ich in UK bestimmt nicht durch – Speziell bei Ballroom Blitz bin ich meistens zu faul den echten Text zu singen und bevorzuge die merkwürdige Lautmalerei, die ich mir in den 70er Jahren angewöhnt habe, als ich das Lied zwar mitsingen wollte aber keinen Dunst von der merkwürdigen Sprache hatte. Mal sehen was geht. In jedem Falle wird das wieder ein ausgiebiger Bericht an dieser Stelle.

Aktuell schreibe ich ja etwas weniger über die Generäle, aber wir befinden uns noch im Winterschlaf aber, wie gesagt, das ändert sich im Laufe des Jahres massiv.

Ach ja. Die Generäle werden 15 und Gösta hat schon die Denkkappe auf wie wir dies zünftig zelebrieren können.  Mal sehen was das wieder gibt.

03
Feb
09

Rau aber herzlich – Classic Jazz Workshop Teil 5 (von 7)

Da saßen wir nun wie jeden Abend in der Cavete, aber etwas war Anders. Kein Schlagzeug, kein Bass, kein gar nichts war auf der Bühne. Nur ein Stuhl und ein kleiner Tisch mit Mikro waren aufgebaut. Ich war noch nie bei einer Autorenlesung und schon so gar nicht bei einem Event bei dem ein etwa 70 jähriger für die Performance zuständig sein würde. Ich muss sagen ich war sogar etwas gespannt, denn niemand Geringeres als Fritz Rau würde in wenigen Minuten durch den Saal und auf die Bühne geschlappt kommen um dort Platz zu nehmen.  Ich hatten ihn schon bei seiner Ankunft im Workshop am Nachmittag gesehen und war doch etwas besorgt, ob er denn den Weg zur Bühne schaffen, geschweige denn den Abend auch würde durchziehen können. In der Tat war sein Gang etwas behäbig und er machte auch einen erleichterten Eindruck, als er sich dann auf dem Stuhl vor dem Mikro erfolgreich niedergelassen hatte. Kurze Verschnaufe und dann passierte die seltsame Verwandlung. Eben noch nach Atem ringend geschah etwas Merkwürdiges. Entweder lag es an dem Manuskript, das er  aus der Tasche gezogen und nun in der Hand hielt, also diesen schriftlichen Beweis seiner Taten der als eine Art Zaubertrank-Ersatz die Metarmorphose begünstigte, oder  es lag an der ungeteilten Aufmerksamkeit Aller im Raum die alle Gespräche verstummen ließ. In jedem Fall stand bzw. saß dort ein Fritz Rau, der in eben dieser Sekunde um Jahre verjüngt schien. Mit Blitzen in den Augen erhob er seine Stimme und begann mit folgenden Sätzen: „Ich komme nunmehr zum Ende meines Vortrages.“ Ääh. Mit anderen Worten es kommt jetzt nicht etwas eine fade Geschichte aus der guten alten Zeit, als die Männer noch Männer waren. Nein. Mit diesem Satz leitete er ein ca 70 minütiges Plädoyer für Abenteuerlust, Enthusiasmus, Nonkonfirmität und Eigeninitiative ein, die derart locker vom Hocker daher kam, das sich so mancher Zeitchronist, aber auch Comedian, eine Scheibe abschneiden könnte.

Für denjenigen der mit dem Namen Fritz Rau noch nichts anfangen kann, hier nur eine kleine Erklärung. Ohne diesen netten älteren Mann, wären wahrscheinlich niemals die erfolgreichen Künstlerimporte der letzten Jahrzehnte passiert und auf unseren Konzertbühnen würden sich im schlimmsten Falle immer noch ausschließlich die Heinos, Rudi Schurikes, oder Wildecker Herzkasperl aus heimischer Produktion tummeln (Hölle, Hölle, Hölle !).

Nach der „Entnazifizierung des kleinen HJ Fritze Rau durch den Jazz“ (Original-Zitat F.R.), hat ihn die Liebe genau zu dieser Musik bewogen, DER ERSTE und erfolgreichste Konzert und Festival-Veranstalter Deutschlands, ja Europas, zu werden.  Er hatte sie alle eingepackt und auf unsere Konzertbühnen gestellt. Die Elligtons, die Fitzgeralds, die Armstrongs dieser Welt lösten bei Ihm die Tickets gen Osten. Er war sogar der Erfinder des Re-Import Gedanken und hat mit seinen Europatourneen der Frau Marlene Dietrich das spätere PKW Vertriebsmarketing  revolutioniert. Zeitweise musste die Lufthansa Zusatzschichten schieben nur um den preisgekrönten Jazz-Nachschub in die alte Welt zu karren. Immer mittendrin und Best friend of all, der/das Mastermind Fritz Rau. Lippmann und Rau prangte damals auf den meisten wichtigen Konzertkarten und das über viele, viele Jahrzehnte. Dabei fing alles sehr klein an und genau dieser Beginn war Thema der Erzählungen. Man fühlte sich während des Vortrages, als ob ein guter alter Freund einen Schwank aus der Jugend erzählt und immer, immer wieder flammte der Enthusiasmus für die Musik und die Musiker auf, so dass man auch glauben könnte, er würde am kommenden Tag die Koffer packen und dann zeitgleich die Tourneen von Metallica und dem Glenn Miller Orchestra begleiten. Genregrenzen kennt er nicht. Ob in den Anfängen ausschließlich Jazz,  später Blues und dann Rock vertrieben wurden, egal, Mr.Rau war mittendrin. Lebende Musikhistorie der letzten 60 Jahre. Keiner hat sie so erlebt und keiner kann sie so amüsant erzählen wie Fritz Rau. Übrigens hat er für kommenden Jahres die nächste Story angekündigt. Nämlich als er in England ein paar Gören aus den Umkleideräumen von Muddy Waters entfernen musste. Ich glaube die Bengels hießen Mick Jagger und Keith Richards.

Lang lebe Sir Fritz Rau !!!!   

Noch 2 – Durchhalten !!!!




Nächster Gig

Mit General Daniels : ------------------ 23.Mai 09 / Braunlage ---------- 11.Juli 09 / Bornum Rock ----------- 21.August 09 / Harzgerode ------------ 03. Oktober 09 / MC Lahstedt ----------- 28.November 09 / Wir singen zum Advent ----------- =========================== Mit der Crazy Groove Big Band : ------------ 26.April 09 / Aula in Herzberg -------- 05.Juni 09 Osterode ---------- 14.August / Kloster Walkenried ------ 08.11 Herzberg Benefiz

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