Archiv für Februar 2008

28
Feb
08

Country comes to town – Volker, hör die Signale

Die Zeichen der Zeit sind nicht zu übersehen. Country ist groß im Kommen. Deutschland schläft noch ein bischen, aber der Trend ist da. Die Zusammenarbeit zwische Rock- und Country-Größen ist in den USA bereits mehr als üblich. Lynyrd Skynyrd und VanZant werden seit Langem in den Country Charts geführt. Mark Knopfler hat scih für eine gesamte Platte, DVD und Tour mit Emmilou Harris zusammengetan. Bon Jovi hat schon mit Sugarland duettiert und jetzt hat Robert Plant seinen Zepellin mit Alyson Kraus steigen lassen. Zugegebenermaßen ist das Resultat der letztgenannten Vereinigung nicht ganz nach meinem Geschmack. Ach ja, die Eagles – Country Pur, ob Ihr’s wahr haben wollt oder nicht – haben mit dem neuesten Longplayer erneut die Charts gesprent.

Wenn das nicht deutlich ist. Sogar Hollywood hat Country lieb. Erst die Biographie über Jonny Cash und dann fängt sich noch  die Ex von unserem Sciento-Spezi Tom Cruise, also Nicole Kidman, den Keith Urban weg. Er selbst quasi der Country Knackarsch vom Dienst.

 Mal sehen was noch so geht. Wir bleiben am Empfänger.

  

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27
Feb
08

Walking in your shoes – Nachtrag

Obwohl die Vorteile von High-Heels scheinbar offensichtlich sind, muß man auch die Kehrseite der Medallie betrachten. Als da sind starke Beulen an der Stirn, da man ja mit einem Schlag ca. 35 cm größer wird und man bei Türrahmen und Ähnlichem gerne mal die neu erworbene Körpergröße vergisst. Ferner sehe ich Probleme mit meinem Zeitmanagement. Ich habe nunmal nicht immer die Zeit dauernd zu den „Drag-Queen des Monats Krönungen“ zu fahren.

All das wäre aber nicht das Problem wenn ich nicht durch Zufall auf die nachfolgende Aufnahme gestoßen wäre.

high_heels.jpg  gefunden bei http://www.anvari.org/cols/Photography_Illusions.html

Doch trotz allen Problemen habe ich mich entschieden:

highheelcyclea.jpg

15
Feb
08

Walking in your shoes

Folgende Meldung soeben bei 1&1 gelesen :

Besserer Sex durch Stöckelschuhe

Aktuelle Studie mit überraschendem Ergebnis: Stilettos stärken die Beckenbodenmuskulatur. Das beugt nicht nur Inkontinenz vor, sondern kann auch mehr Spaß im Bett bringen“

Jetzt stellt sich die Frage ob mir High-Heels wirklich stehen ?!?

12
Feb
08

Sing for life – Variatio delectat

So, jetzt hab ich den Salat, jetzt tanze ich gesangstechnisch zeitgleich auf mehreren Hochzeiten. Meine Heim Rock-Kombo General Daniels läuft wie nie zuvor. Nahezu stündlich werden neue Stücke eingeübt, damit dem staunenden Publikum auch 2008 ein niegel-nagel- neues Programm serviert werden kann. Dazu habe ich mich in paar Häuser weiter in eine Big Band namens Crazy-Groove-Big Band eingeschlichen, damit ich dem Frank Sinatra in mir auch ein bisschen Zucker geben kann. Ab und an steht auch ein kleiner Auftritt mit meiner langjährigen Duettpartnerin an.  In dieser Kombi konnten wir uns noch nicht so ganz auf einen Namen einigen. Wir schwanken immer zwischen „Deuce“, „Zweitstimme“ oder „The Avengers“ (im TV war das damals die Fernsehsendung mit dem Tittel „Mit Schirm, Charme und Melone“ – nur Echt mit der Emma Peel). Da wir das Ganze ja wie gesagt nur sporadisch betreiben, bleib die Namensgebung bisher eher nebensächlich. Hauptsächlich aber ist die Songauswahl und da haben wir uns für Pop in Reinkultur entschieden. Wir sind auch ernsthaft dabei uns ein kleines Programm mit amerikanischer Weihnachtsmucke draufzuschaffen – für die nächste Saison sozusagen. Meine arme Frau muss beim Üben das Ganze auch noch aus dem Kellergewölbe unseres Hauses ertragen, da ich dort mein kleines musikalisches Asyl geschaffen habe in dem ich regelmäßig den Stress des Tages rausposaune. Ich habe zwar ein weitgefächertes Geschmacksfeld, aber ich hoffe innständig, das der Zahn der Zeit dieses nicht auch noch in Richtung Volksmutanten oder Schlagergedöns ausufern lässt. Ich hoffe auf die Wahrheit solcher Aussagen, das man mit dem Alter auch an Weisheit zunimmt und deshalb mir diese Extrem-Profan Mucke fern bleibt. Allerdings gebe ich offen zu, weil leider beweisbar, das auch ich bereits Ausrutscher in dieser Gefilde zu verzeichnen hatte. Zumeist zu Geburtstagen oder Jubiläen bin ich meist sehr unkreativ und da mir die üblichen lustigen Einlagen (a la Pillenbaum, Hat er schon … etc) so sehr schwer von den Lippen gehen, mache ich halt gern gesangstechnisch den Affen. In solchen Zeiten geistiger Ausgeblendetheit konnte man mich schon als Anton aus Tirol,  Reinhard Mey, Udo Jürgens und Ähnlichem erleben. Den derart Bedachten hat’s gefallen und ich habe diese Episoden schnell dem Vergessen anheim fallen lassen – Wenn es doch diese blöden Einrichtungen wie Fotos und Video nicht gäbe.   Das Schöne : bei so viel Beschäftigung mit der Singerei habe ich immer ein hervorragendes Argument  mich nicht solch körperertüchtigenden Aktivitäten wie Sport hingeben zu müssen. Die wenige Zeit die ich habe wird versungen und nicht verjoggt. Ich wusste doch:  Alles was man tut hat einen Grund im großen Gefüge der Unendlichkeit. Amen.  

07
Feb
08

Back in time 99 – Weiter geht’s

Eine Pause der üblichen Art. Rush-hour an den Getränkeständen. 25 Minuten anstehen und dann 25 Sekunden für das Getränk bevor man wieder in die Arena gegongt wird. Dieses Ritual gehört halt zu jeder öffentlichen Veranstaltung, so auch zur NOTP .Die folgende Melodie kenne ich auch irgendwo her. Ich bin beeindruckt ob meines klassisch ausgebildeten Musikverständnis ;-). Die „Diebische Elster“ kommt recht beschwingt daher und offenbart im weiteren Verlauf ein weiteres NOTP Basiselement. Durch die komödiantische Einlage des Percussionisten bekommt dieser Klassiker einen tollen Mitmach-Charakter. Der Mann hat die Massen im Griff, da kann sich Onkel Jürgen noch so manche Scheibe abschneiden. Nach der Show ist vor der Show. „La DivaNatalie Choquette kehrt erneut auf die Bühne zurück. Weil sie als Nächstes Liedgut aus Italien vorträgt, ist sie natürlich klassisch gewandet a’la Italienische Mama. Mit Lockenwickler und im Sommerkleidchen trällert sie zunächst „O sole mio“ während sie ihre Hausarbeit verrichtet. Für das nächste Stück „Nessun Dorma“ lässt sie sich vom Moderator erst einmal einen Tisch mit Spagetti und Rotwein eindecken, um dann mit dem Dirigenten des Orchesters ein kleines Gläschen zu löffeln. Die Spagettis werden ebenfalls vertilgt – ach ja nebenbei hat sie ja auch noch gesungen. Gesungen ist vielleicht etwas untertrieben. Teile werden gegurgelt und der letzte Ton der Arie wird nicht etwa ausgesungen, nein, der letzte Ton wird von den senkrecht in den Mund eingeführten Spagetti regelrecht erstickt und zwar im richtigen  Timing des Stückes – unglaublich. Was sich bei meiner Beschreibung vielleicht ein bisschen albern anhört, ist in der Tat aber eine beeindruckende Vorstellung, da zu keinem Zeitpunkt der Vortrag irgendwie „verhunzt“ wurde. Der Gesang war trotz allem Trara glasklar und auf den Punkt. Halt völlig unverstaubt präsentiert und mit einem großen Hang zur Selbstironie und mit grandiosem Unterhaltungswert. Genial.

Das Orchester hat jetzt die Bühne wieder für sich allein. Mit dem „Der Säbeltanz“ wird furios weitergerasselt und der hohe Stimmungspegel wird gehalten. Ha, jetzt kommen die ersten Töne auf die ich eigentlich gewartet habe. Zucchero mit „Sensa una donna“ . Als Duettpartner gesellt sich erneut John Miles hinzu. Der kann wirklich Alles und nach dem Stück ist das BäumchenWechselDich noch nicht vorbei. Abgang John Miles, Auftritt Natalie Choquette und Duett mit Zucchero. „Miserere“ eine getragene Ballade bei der die beiden Stimmen sich hervorragend ergänzen. Ich liebe die Spannung von guten  Duetten und heute Abend scheint mein Glückstag zu sein.

Orchester und Chor bieten jetzt eine kleine Verschnaufpause bis die nächsten Gäste auf die Bühne kommen. Da es üblich ist auch einen deutschen Gast einzuladen, ist es jetzt an der Zeit dies auf der Bühne umzusetzen. Zu NDW Zeiten dachte ich immer das Lied heißt „Ich will raus“ aber fataler Irrtum. Purple Schulz beginnen ihren Set mit einem dramatisch inszenierten „Sehnsucht“ das sich langsam steigert und dann halt endet wie es alle ahnen mit dem Schrei : „Ich will raus“. Keine Frage, Das hatte damals nicht ohne Grund in den Charts eine hohe Positionierung. Das nächste Stück ist von der neuen CD. Oh-je. Verkaufsveranstaltung. Es kommt wie zu erwarten : Mittelklasse Pop hinter der Zeit. Bemüht, aber Chance vertan. Ich hätte mir lieber die „Verliebten Jungs“ angehört. Das Karnevalsflair dieses Liedes hätte bestimmt mehr Stimmung hinterlassen. Zum Schluß noch ein nettes „Kleine Seen“ und dann ist auch gut. Mit etwas Klassik wird die Stimmung aufgefangen und weitergeführt um dann eine furiose Kehrtwendung zu vollziehen. Die Halle dunkelt sich bei den letzten Tönen ab und man sieht schemenhaft wie einige weiße Instrumententeile auf die Bühne gebracht werden (von Oben, Hinten und Unten) Das Orchester wird leiser und verstummt schließlich ganz. Doch dann beginnt das berühmte Gitarren Intro von „Whatever you want“ und sofort ist der gesamte Saal auf den Beinen. Status Quo kamen, sahen und siegten. Im Orchester wurden bei den Musikern mit langen Haaren sämtliche bändigenden Bänder und Klammern entfernt und hemmungslos im Boogie-Rhythmus gerockt. Ich habe Quo schon öfters live erlebt, aber diese Power habe ich nur bei Konzerten in den ganz frühen 80ern  erlebt. Die Band nutzte dann auch die zur Verfügung stehende Zeit um mit den „Best of the Best“ ihres „Best of“ Programms zu klotzen. Selbst ein eingestreutes Lied neueren Datums hielt die Leute bei der Stange. Spaß pur und offensichtlich bei jedem Einzelnen in der Halle . Puuh. Warum haben wir eigentlich Karten auf dem Balkon ?!? Wie sie gekommen sind, so schnell waren sie dann auch wieder verschwunden. Leider lässt das Konzept der NOTP keine Zugaben zu auch wenn sie noch so enthusiastisch vom Publikum gefordert werden. Schade.

Wer aber noch Lust hat mitzusingen, dem kann geholfen werden. Der nächste Meilenstein der NOTP steht an. „Land of hope an glory“ wird angezählt. Wer, wie ich, das Lied nicht kennt, dem wird auf den Leinwänden der Text als riesige Karaoke-Version zugespielt. Also, drücken gibt’s nicht und jetzt aus voller Kehle :…..

Finale : „Hey Jude“ von den Beatles wird als Finale angestimmt und der Text wird auf die bereitstehenden Sänger gerecht verteilt. 2 Dinge fallen mir besonders auf. A.) Emilia vergeigt ihre Passage völlig. Den Text hat sie zwar drauf aber die Töne will sie nicht so recht treffen. Und  B.) Natalie Choquette schmettert und improvisiert was das Zeug hält. Das erinnert mich an das Finale von „Live Aid 85″ als Pattie LaBelle, ebenfalls während des Finales, die versammelte Sängerelite in Grund und Boden gesungen  hat. Göttlich.

Ein schöner Abend geht zu Ende – Wann ist doch gleich die nächste NOTP ?!?

05
Feb
08

Back in Time 99 – Blut geleckt

So, nachdem ich in dem letzten Beitrag für meinen eigenen Geschmack etwas zu destruktiv war, wende ich mich nun wieder einigen erfreulicheren Dingen zu und zwar einigen Geschahnissen die etwas zurückliegen. Ich bin bei einem erneuten Ausflug in die unendlichen Weiten des Internet auf folgende Seite gestoßen http://www.notp-fanpage.de/index.html. Nachdem ich kKontakt mit den Machern augenommen habe ist von dort die Idee gekommen, nicht nur die aktuelle Nokia Night of the Proms zu beschreiben, sonder auch noch einmal meinen Senf zu den vergangenen Events dieser reihe abzusondern. Da ich bereits mehrfach teilhaben durfte, will ich dem natürlich gerne Folge leisten and here it comes:  NOTP  1999 Dortmunder Westfalenhalle.

Es hörte sich schon sehr merkwürdig an, das wovon unser guter Freund Eckhard uns schon bereits seit Langem vorschwärmte. Ein Konzert mit Pop-Künstlern und klassischer Musik. Das soll Spaß machen ? Gut bei einem der letzten Male war der Sänger von Spandau Ballet da und da kann man sich das Ganze mit einem Symphonie Orchester gut vorstellen. Aber den Rest der Zeit Klassik ? Ich höre gerne Musik, aber mit den klassischen Werken hatte ich nie etwas am Hut. Gut, ich hatte mir beim Bücherclub vor ewigen Zeiten mal eine günstige Klassik- Kassetten Sammlung geschossen und die auch zur Imagepflege ins Auto gepackt, aber ich glaube nur einmal wirklich ins Radio geschoben für eine Fahrt von Zuhause in die Innenstadt, was bei uns bedeutet : Fahrzeit etwa 4 Minuten. Danach waren die Kassetten nur noch im Auto um während er Sommermonate im heißen Auto gedünstet zu werden.

Durch irgend einen Zufall hatte Eckhard nun mehr Karten für die 99er Nokia Night of the Proms bekommen als er selbst benötigte und so kamen wir also in den Besitz eben dieser 2 überzähligen Tickets. Auf dem Programm stand Status Quo und Zucchero. Es gab zwar auch andere Künstler, aber die 2 Vorgenannten waren für mich als Oberbanause der einzige Grund der ganzen Sache nicht ganz so gelangweilt entgegen zu sehen. Mehr wusste ich nicht und wollte es auch nicht wirklich wissen. Internet war bei uns noch nicht so Usus und auf den Karten steht auch nur NOTP und sonst nichts. Also umgab den Rest des Programms ein Hauch von Dunkelheit.

Dortmund war der Austragungsort und das 2 mal hintereinander. Na dann mal los und auf in das 250 Kilometer entfernte Ruhrgebiet. A7 Kassel und dann Route 44 immer geradeaus. Die Westfalenhalle ist schon ein prima Platz für Konzerte. Beim Einlass steckte man uns kleine Lämpchen zu. Ich hielt das für einen Marketing Gag von Nokia, aber Eckhard belehrte uns das wir so ausgestattet ein Teil der Show seien. Wir hatten einen Platz auf dem Balkon und bereits dort angekommen, musste ich mich sehr wundern: Der Innenraum war nicht bestuhlt ? Klassik und die Leute haben keine Chance sich zwecks Nickerchen in den Sitz zu kuscheln ? Vielleicht liege ich ja völlig falsch ?!? Wir sind schon etwas spät und ich habe keine Zeit mehr in das ausliegende Programmheft zu schauen  (Ist schon toll das man das nicht für 725,50 Mark extra kaufen muss, sondern kostenlos verteilt wird) also bleibt nur Zeit für ein kleinen Ausblick in das Rund. Schon imposant die noch leere Bühne mit den Aufbauten für Orchester, Chor und Gästen und ein Vielfaches beeindruckender wenn die Armada von Musikern erst einmal an ihrem Arbeitsgerät Platz genommen haben. Licht aus und Orchester an.

Das kenne ich aus „Odysee im Weltraum“ „Zarathustra“ mit toller Lightshow. Oha, das war schon mal toll. Danach kommt etwas mir weniger Bekanntes, aber egal, der „Slawische Tanz“ macht mir trotzdem Spaß und den anderen Gästen geht es wohl mindestens genauso. Da schau an, das ist doch John Miles, wo kommt der denn her. Den hatten wir ein paar Jahre zuvor als Support und Begleitmusiker bei Bonny Tyler gesehen. … und was macht der Mann? Setzt sich ans Piano und beginnt mit „Music„. Ich bin hin und weg. Der Abend hat sich schon nach 14 Minute so was von gelohnt. Ich muss unbedingt ins Programmheft schauen was da noch so kommt. Die Version ist tausendmal beeindruckender als die auf Platte und erzeugt eine einzigartige Atmospähere. Das folgende Stück, ebenfalls von John Miles, kenne ich auch. „Slow Down“ ist entgegen dem Titel ein Funky Rocker und schlägt erstmalig in die Rockkerbe des Abends.

Was ist denn das ? Die ist doch schwanger, oder ?!?  Hat man denn der Frau nicht gesagt das sie sich schonen soll ?  Das Programmheft sagt: auf der Bühne steht Natalie Choquette. „Summertime„. Die Frau hat’s stimmlich voll drauf und ihr, noch nicht geschlüpfter Nachwuchs, scheint sie in keinster Weise zu stören. Die Frau füllt die gesamte Bühne. Nicht wegen des aktuellen Umfangs, sonder wegen ihrer Präsenz. Die Frau dreht voll auf und das ist erst der Anfang.

Klassik instrumental folgt und lässt etwas Zeit zum Entspannen und Programmheft studieren. Ab jetzt weiß ich wen wir noch zu erwarten haben. Es bleibt spannend und schon geht es auch weiter. Direkt aus den Charts frisch auf die Bühne. Emilia schickt sich an mit großer Orchestrierung  ihre Hits zum Besten zu geben. Die Menge singt mit „I’m a big, big girl in a big, big world“. Kleines Mädchen ganz Groß. Sie kommt zwar etwas eingeschüchtert daher aber gerade das macht den Auftritt noch sympathischer. Danach ist wieder Diven-Zeit. Natalie Choquette als  „Carmen . Mittlerweile hat wirklich jeder vergessen  dass sie schwanger ist, dann als wilde Spanierin fegt sie über die Bühne und bring diesen Klassiker als große Show incl. Anmache und Tanzeinlage mit den Männlichen Besuchern der ersten Reihe. Nachdem auch der Chor mit „Hallelujah“ einen großen Auftritt hat kommt sie erneut auf die Bühne um mit John Miles ein klassisches Duett anzustimmen. Duette sind an diesem Abend sowieso ein tragendes Element und machen die Flexibilität und den Spaß der beteiligten Musiker noch deutlicher sichtbar. Beeindruckend übrigens auch das John Miles im Zusammenklang mit solch einer ausgebildeten Topsängerin einwandfrei mithalten kann.  Nach einem erneuten klassischen Intermezzo das hervorragend in den nächsten Part einleitet, kommt der nächste Gast auf die Bühne : Zucchero.  Ich hatte mir extra die zuvor erschienene Best of CD besorgt und war schon sehr gespannt. Der Typ sieht ja eigentlich aus wie die optimale Besetzung für einen Dokumentarfilm über Rumpelstilzchen und die Mützen die der Herr trägt sind auch nicht gerade als dezent zu bezeichnen, aber für Musik besitzt er ein sicheres Händchen. Die Stimmung ist auf einem ersten Höhepunkt angelangt und erstmalig bereuen wir, das wie nicht einen Platz im unbestuhlten Rund haben. Nach 2 Mid-tempo und einer ruhigeren Nummer schickt er uns mit einem rockenden „Per colpa di chi“ und allerlei Bühnentand in die Pause.

Puuh. Zeit zum Durchatmen.  Eckhard, vielen Dank das Du uns hier hergeschleppt hast. Wenn das so weitergeht werden wir NOTP süchtig.    geht weiter ….




Nächster Gig

Mit General Daniels : ------------------ 23.Mai 09 / Braunlage ---------- 11.Juli 09 / Bornum Rock ----------- 21.August 09 / Harzgerode ------------ 03. Oktober 09 / MC Lahstedt ----------- 28.November 09 / Wir singen zum Advent ----------- =========================== Mit der Crazy Groove Big Band : ------------ 26.April 09 / Aula in Herzberg -------- 05.Juni 09 Osterode ---------- 14.August / Kloster Walkenried ------ 08.11 Herzberg Benefiz

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